„Es war einmal ein Zweimal …“ – Ein digitales Vorlesegespräch (Crosspost)

Dies ist ein Crosspost meines ISP-Blogs, den ich aus Datenschutzgründen leider nicht in gänze zugänglich machen kann.😦

Edits im Artikel geschahen ausschlieslich zur Anonymisierung der SuS, LehrerInnen und der Institution.

                                                                                                                                                                                                                                                      

Heute hatte ich meine erste Unterrichtsdurchführung in meiner ISP-Klasse, die nicht in der Sporthalle statt fand. Ich wollte ein Vorlesegespräch zu „Es war einmal ein Zweimal“ von Rolf Vogt machen. Aber, getreu meines digitalen Mottos „Entdecke die Möglichkeiten“, nicht in traditioneller Form, die in meiner ISP-Klasse oft auch Vorbehalte auslöst, sondern am SMART-Board. Nach einem Worshop an der Uni wollte ich nun in den Praxistest. Dafür hatte ich nicht nur die Nachbarklasse, wo die digitale Tafel hängt, gefragt, wann wir die Räumlichkeiten nutzen dürfen, sondern auch, mit einer Vorbereitungszeit von zweieinhalb Tagen, in mehreren Nachtschichten die Bilder des Buches eingescannt, bearbeitet, und mich mit der Software vertraut gemacht.

Bevor es in die Nachbarklasse ging thematisierte ich mit den SuS noch einmal „zu Besuch sein“ mit den entsprechenden Verhaltensregeln. J. fragte, ob ich sie tischeweise hinüber schicken würde. Super Idee. Genau so geschah es. In der Nebenklasse hatte ich bereits halbkreisförmige Stuhlreihen mit Blick zum SMART-Board vorbereitet. Den Text mit den Fragen und Vermerken (PDF), wann ich weiterklicken muss hatte ich in der Hand. Die Fragen selber habe ich entsprechend des Konzepts des Literarischen Lernens nach Kaspar H. Spinner konzipiert. Da das Buch selber recht kurz ist habe ich mich auf drei Stück beschränkt.

  1. „Was denkst Du, weshalb es unbedingt ein Dreimal sein möchte?“
  2. „Was denkst Du, was sie dieses mal machen sollten?“
  3. „Was möchtest Du einmal sein?“

Dabei sollten die erste und dritte Frage gezielt eine Klammer für die Geschichte darstellen. Von der Perspektivübernahme der Seins-Frage des Einmal begonnen, endet die Geschichte mit der Frage nach dem eigenen Sein. Der Verweis auf den Fasching sollte dabei den Zugang erleichtern, da möglicherweise nicht jeder Vorschüler bereits über Berufswünsche nachdenkt. Bei der letzten Frage habe ich mehrere SuS nach vorne gebeten und sie ihre Wünsche direkt auf die Tafel schreiben lassen. Alleine das Medium (und hoffentlich auch ich) übte während der ganzen Stunde eine so große Faszination aus, dass meine ISP-Klasse anschließend ein großes Lob verdient hatten und meine ISP-Anleiterin neugierige Fragen nach dem wie stellte.

Auch wenn das folgende Video ganz sicher kein Ersatz für das Dabeisein ist, die Antworten der Kinder, die Atmosphäre und Performanz nicht annähernd wiedergibt, so vermittelt es vielleicht doch einen Eindruck davon, was den Kindern geboten wurde.

~ von evolusin - 2012.Januar 22.

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