Modulabschlussprüfung: Experimentalfilm „inmichsein“

„Du musst unbedingt zu uns in das Seminar kommen; wir machen einen Experimentalfilm! Du kannst frei arbeiten, kreativ sein und Computer sind doch auch Dein Ding.“

Mit diesen Worten lockte mich meine Kommilitonin von einem hoffnungslos überfülltem Seminar, zu sich in ein massiv unterbesetztes Seminar –  das Seminar „41-60.241 Lernbereich Bildende Kunst, Werkstattseminar: Film und Experiment“ bei Manuel Zahn.

Experimentalfilm klang super, zumal ich seit Jahren schon immer einmal eine Idee/ein Bild/eine Stimmung als Film umsetzen wollte. Und ja; Computer sind auch irgendwie „mein Ding“, seit dem ich durch sie kontinuierlich neue Möglichkeiten des (kreativen) Ausdrucks finde, die mir über Jahre Jahrzehnte in hergebrachter, analoger Arbeitsweise nicht oder nur selten in dem gewünschtem Grad gelangen.

Besagtes Seminar ist Teil des Modules Lernbereich: Kunst, welches seinerseits Teil meines Erziehungswissenschaft-/Sonderpädagogikstudiums an der Universität Hamburg ist. So verbrachte ich das Sommersemester 2010, zusammen mit meiner Kommilitonin Janine Vogel [an dieser Stelle: Danke, dass Du mich in das Seminar gelockt hast!], nicht nur damit die Theorien unterschiedlicher Filmarten wie Avantgarde- / Experimental- / Undergroundfilm (PDF) und deren historischer Hintergründe (PDF 1 / PDF 2) kennenzulernen, sondern wir erfuhren auch Einweisungen in technische Grundlagen von Kameras und Filmschnitt, hatten (einzeln oder zu zweit) einige Exkursionen um zu filmen, verbrachten zermürbende Stunden vor dem Rechner mit Material Sichten, Schneiden und Bearbeiten und lernten die Tücken akzeptablen Voicerecordings kennen.

Das Ergebnis dieser Bemühungen ist hier auf diesem Blog zu sehen. Wer unverfälschten Filmgenuss möchte belässt es dabei. Um den Bewertbarkeitsansprüchen, wie sie eine Hochschule gegenwärtig im 21. Jahrhundert stellt, zu genügen findet sich außerdem an dieser Stelle eine Dokumentation des Entstehungsprozesses. Wer also Hintergründe, Trivia, fachliches oder philosophisches lesen möchte darf gerne stöbern oder klickt gleich auf das Archiv.

Der obige Text ist die Begrüßung/Projekterläuterung des Portfolios zum Film. Das Portfolio selber reichte aus um einen eigenen Blog daraus zu machen, deshalbdem hier-Link oder dem Archiv-Link (oder einem der anderen) im letzten Absatz folgen😉

~ von evolusin - 2010.September 4.

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