„Begriffliche und inhaltliche Unterschiede zwischen den Konstrukten Legasthenie und Lese-Rechtschreib-Schwäche und deren Konsequenzen für das unterrichtliche Handeln von Lehrkräften“

Der Titel dieses Artikels ist der Titel einer Hausarbeit von mir, die ich als Modulprüfung des Moduls „Unterricht, Beratung, Förderung bei Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache oder der emotional-sozialen Entwicklung“, im Studiengang Behindertenpädagogik an der Uni-Hamburg, in dem Seminar „Umgang mit Problemen beim Schriftspracherwerb“ bei Vertr. Prof. Dr. Tanja Sturm (Profil1 / Profil2), geschrieben habe.

Die Hausarbeit gibt es hier als PDF zum Download.

Im Folgenden das Inhaltsverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung __________________________________________________ S. 1
2. Begriffsklärung ______________________________________________ S. 1
2.1. Der Begriff Legasthenie ____________________________________ S. 2
2.2. Der Begriff Lese-Rechtschreib-Schwäche ______________________ S. 2
3. Zwei Konstrukte mit unterschiedlichem Inhalt _____________________ S. 3
3.1. Das medizinische Konstrukt der Legasthenie ___________________ S. 3
3.2. Das pädagogisch-entwicklungspsychologische Konstrukt
der Lese-Rechtschreib-Schwäche ________________________ S. 5
4. Konsequenzen für den Unterricht _______________________________ S. 6
4.1. Förderung im Hinblick auf Legasthenie ________________________ S. 7
4.2. Förderung von Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ______________ S. 7
5. Fazit ______________________________________________________ S. 8
Anhang:
• Literaturverzeichnis

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Begriffliche und inhaltliche Unterschiede zwischen den Konstrukten Legasthenie und Lese-Rechtschreib-Schwäche und deren Konsequenzen für das unterrichtliche Handeln von Lehrkräften von Beier, Arne-Christian steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
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~ von evolusin - 2010.Juni 23.

2 Antworten to “„Begriffliche und inhaltliche Unterschiede zwischen den Konstrukten Legasthenie und Lese-Rechtschreib-Schwäche und deren Konsequenzen für das unterrichtliche Handeln von Lehrkräften“”

  1. […] This post was mentioned on Twitter by Rettet die HWP, EvoluSiN. EvoluSiN said: Blogpost: "Konstrukte #Legasthenie vs. #Lese_Rechtschreib_Schwäche" http://tinyurl.com/2u6xcnb #Hausarbeit #PDF #Behindertenpädagogik #uhh […]

  2. Ich freue mich über jeden, der etwas zu Leseförderung beiträgt.

    Zur Zeit befasse ich mich intensiv mit dem Thema: Leselernprozess. Was mich hier stutzig macht ist die Tatsache, dass auf der einen Seite die Vorarbeit im Kindergarten (z.B. Würzburger Sprachprogramm oder Buchstabenland) als sehr wichtig erachtet wird.

    Dann heißt es, ein jedes Kind sollte auf der Stufe abgeholt werden, auf der es sich gerade befindet, man aber oft gar nicht merkt, dass ein Kind einen Leselernschritt noch nicht beherrsche, da es die kurzen Lesefibeltexte oft auswendig kann. Auch weiß ein jeder, dass Leseanfänger anfänglich noch Buchstabe für Buchstabe lesen – trotzdem geht man davon aus, dass sie einen Laut (z.B. „sch“) sofort erkennen würden. Hier sollte ein großer Unterschied zum Schreibenlernen gemacht werden. Wenn man ein „sch“ hört, weiß man wie es geschrieben gehört aber nicht umgekehrt.

    Lese ich nun in der einschlägigen Fachliteratur weiter, wird dann erst wieder auf die Problematik des Textverständnisses eingegangen. Wie soll ein Kind einen Text verstehen, wenn die vorhergehenden Lerninhalte nicht gut genug eingeübt wurden?

    Ein jeder Musiklehrer beginnt mit dem Einüben der Grundtöne. Erst wenn dies beherrscht werden, werden # und b-Vorzeichen eingeführt. Kein Musikleher käme auf die Idee einen Sonderdruck der Zauberflöte für seine Musikschüler zu kaufen, nur weil er 5 Takte pro Seite enthält (gerade Mozart hat viele # und b-Vorzeichen verwendet).

    Da Leseanfänger noch Buchstabe für Buchstabe lesen, haben sie mit Wörtern, die Buchstabenkombinationen enthalten große Probleme. Wir wissen dass E-I-N F-R-E-U-N-D „ain Froind“ ausgesprochen wird. Wenn man aber nicht versteht, was man liest, wie lange probiert man es dann noch? Warum sind Geschichten für Erstleser zwar kurz, aber mit der vollen komplexität der deutschen Sprache behaftet?

    Damit das Leseverständnis früher eintritt und somit der Leseerfolg und die Leselust sich entwickeln können, habe ich für meine Kinder Geschichten für Leseanfänger geschrieben, die nur aus Wörtern ohne Buchstabenkombinationen bestehen.

    Damit noch mehr Kinder davon provitieren können, wurden die Geschichten „Mara und Timo“ im November veröffentlicht. Ein jedes Kind muss auf der Stufe abgeholt werden, auf der es steht, warum schreiten dann Erstklasslehrer bei Kindern ohne Vorkenntnissen so schell voran? Nicht jedes Kind kann bei Schuleintritt lautieren oder hat eine Vorstellung der Buchstaben.

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