Wie geht es weiter mit der Bologna-Reform

Über den Bologna-Prozess wurde ja schon hier und dort berichtet. Positive Anmerkungen bezogen sich in der Regel nur auf die geplanten Grundideen, während deutlich mehr Negatives sich den tatsächlichen Umsetzungen zuschreiben ließ. Ganz sicher ein Grund, weshalb auch nach der vorlesungsfreien Zeit (früher hieß/waren das Semesterferien) der Bildungsstreik weitergehen wird.

Auf politischer Ebene stand eine Rücknahme des Proozesses oder auch nur des Bachelor-Master-Systems nie zur Debatte. Das die Reform aber verbesserungsbedürftig und -fähig ist wurde aber nicht zuletzt auf der KMK am 15.10.2009 festgestellt. Punkt 11 der Beschlüsse ist eine Fachtagung im Frühjahr 2010.

Und siehe da, es wird konkret. Eben jene Fachtagung soll unter internationaler Beteiligung (scheint bei einer internationalen Reform auch irgendwie logisch) in Baden-Württemberg stattfinden.

So stimmt es dann auch etwas hoffnungsvoll, wenn sich der dortige Wissenschaftssenator, Peter Frankenberg (CDU), in der Ankündigung dafür ausspricht, „stärker auf Qualität als auf Formalien zu achten und mehr Flexibilität in das System zu bringen“ und fordert es solle „Freiräume für eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten geben [und] die starre zeitliche Obergrenze von fünf Jahren für aufeinander abgestimmte Bachelor- und Masterprogramme [müsse] auf den Prüfstand“ (Quelle: news-adhoc.com)

Bleibt abzuwarten wie weit Absichtserklärungen und Umsetzung diesmal differieren.

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~ von evolusin - 2009.Oktober 16.

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