„Komm, ich zeig Dir meinen Laptop!“

Kürzlich zeigte mir die Tochter (5 Jahre) einer Freundin stolz ihren `Laptop´. Der LeapFrog bietet die Möglichkeit verschiedene Hefte einzulegen, die dann, unterstützt von dem `Magischen Stift´ und der passenden Software, interaktiv erschlossen werden könen. Positiv fiel auf, dass auch gezielte Fehlversuche meinerseits nicht mit einem demoralisierenden Sound, sondern einer freundlichen Stimme, die zu weiteren Versuchen animierte, quittiert wurden. Es mag aus didaktischer Perspektive sicher den oder anderen Mangel geben, doch muss ich zugeben, dass kein Spielcharakter, der Sieg oder Niederlage produzieren könnte, angestrebt wird. Statt dessen kann das Kind sich frei durch Lesekurse, Sprachkurse oder Themenhefte bewegen, meist jede Seite in unterschiedlichen Modi untersuchen und nur dort mit dem `Magischen Stift´zu Werke gehen, wo es Interesse dran hat. Die Demo bleibt zwar weit hinter den tatsächlichen Möglichkeiten des Gerätes zurück, vermittelt aber einen Eindruck.

Was ich besonders spannend fand war, dass die Kleine von ihrem Laptop sprach und bereits mit fünf Jahren mir erklärte, welches `Programm´ich zu welchem Buch starten müsse. Selbstverständlich handelt es sich bei diesem Gerät noch um einen Symbionten aus Papier und Digital, doch die Begegnung damit zeigte mir, wie einige der Digital Natives von morgen sich die Welt erschlossen haben – selbständig, neugierig und selbstverständlich mit Computerspielen.

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~ von evolusin - 2009.Oktober 7.

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