Heute schon an morgen denken!

geld(Foto by thomasstache)

In den Augen von Studiengebühren Befürwortern ist der Entschluss eine akademische Laufbahn einzuschlagen mit einer Garantie auf unermesslichen Reichtum gleichzusetzen. Auch ein Grund, weshalb Menschen, die bereits eine Berufsausbildung haben, diesen Weg beschreiten. Für diese dürfte folgendes interessant sein:

Mit Urteil vom 18. Juni 2009 (Az. VI R 14/07) entschied der Bundesfinanzhof, dass Aufwendungen für ein Studium, dem bereits eine Berufsausbildung vorangegangen ist, als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Dazu gehören Studiengebühren, Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohn- und Studienort sowie Aufwendungen für Fachliteratur und sonstige Arbeitsmittel.“ (Quelle: faz.net)

Klar werden jetzt viele sagen, dass das ja ganz toll ist, sie aber leider viel zu wenig verdienen, weil während des Studiums selbst keine Zeit fürs Arbeiten bleibt. Kein Problem:

Verfügt der Student während des Studiums über keine oder nur geringe Einnahmen, wirken sich die Ausbildungskosten zwar während des Studiums noch nicht steuerlich aus. Die Studenten können aber die Kosten beim Finanzamt als Verlustvortrag feststellen und in spätere Veranlagungszeiträume vortragen lassen. Dann mindern die vorgetragenen Werbungskosten die Steuerlast des später im Berufsleben verdienten Gehalts.“ (Quelle: faz.net)

Wer das noch rückwirkend geltend machen möchte kann dies ebenfalls tun. Diejenigen, die gleich auf das große Geld gesetzt haben und direkt an die Uni gegangen sind, ist eine vergleichbare Regelung in Arbeit. Bis dahin können alle weiterhin bis 4000,- € jährlich als Werbungskosten absetzen.

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~ von evolusin - 2009.Oktober 1.

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