Karriere vs. soziales Gewissen

Ein Tagesthemenbeitrag berichtet vom Bikdungsstreik an der Uni-Konstanz beschäftigt sich mit Streikbrechern. Es dürfte kaum verwundern, dass Jurastudenten als Beispiel herhalten. Ein Berufsstand, der anerkannter Maßen vor allem viel Auswendig lernen muss. Aus diesem Grund kommt das Fallbeispiel des Berichtes auch zu dem Schluss: „Politisch sein ist ein Luxus, den man sich heute kaum leisten kann.“ Deshalb möchte er von der (streikenden) Welt da draußen nichts mitbekommen, sondern nur fleißig sein. Als Jurist könnte es natürlich sein, dass eine derartige Weltfremdheit trotz aller Lernerei den viel zitierten, hart umkämpften Arbeitsmarkt unerreichbar werden läßt. Kein Problem; wer sich mal anschaut, wieviele Politiker Juristen sind weiß, dass der studienlange Verzicht auf den Luxus der politischen Auseinandersetzung, sich dann auszahlen kann, indem man nun selber Politiker wird.

Warum auch nicht?

Schließlich hat man ja nicht nur studiert, sondern auch noch dafür bezahlt! Und zwar, wie Tino Bargel, Diplom Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni-Konstaz diagnostiziert: Getrieben […] von Angst vor Misserfolg, statt von Hoffnung auf Erfolg!“

~ von evolusin - 2009.Juni 18.

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