Papier ade, wir twittern eh!

Zwar ist der Anlass, das kalifornische Haushaltsdefizit, in meinen Augen der falsche Ausgangspunkt, doch ist die Idee von Gouverneur Schwarzenegger, papierne Schulbücher durch digitale zu ersetzen sehr zu befürworten.

„Schwarzenegger verwies darauf, dass Jugendliche sich heute Informationen aus dem Internet holten, sie auf ihren iPod herunterladen oder mittels Twitter auf ihre Handys leiten. Im Gegensatz dazu würden Schüler immer noch mit Material lernen, das auf Gutenbergs Presse zurückgehe.“ (Quelle)

Um den Vorwurf der ausschließlich monären Motivation aus dem Weg zu gehen, ergänzt er:

„Digitale Lehrinhalte seien leichter zu aktualisieren, […] Herkömmliche Schulbücher würden nur in einem 6-jährigen Zyklus modernisiert. Zudem lasse die Arbeit mit digitalen Lehrmaterial ein größeres Spektrum zu, etwa Veranschaulichungen von Experimenten durch Videos, und fördere die digitale Interaktionskompetenz der Schüler.“ (Quelle)

Damit steht dieses Vorhaben schon eher im Sinne Werner Sesinks, der davor warnt den Einsatz Neuer Medien in der Bildung als Fortsetzung der gewohnten Bildung mit neuen Mitteln fehl zu interpretieren. Allerdings bleibt das fade Gefühl zurück, dass Hr. Schwarzenegger seine Hausaufgaben nicht selber gemacht hat, wenn er anmerkt, dass Schulen mit ungenügender digitaler Infrastruktur „das Material ja ausdrucken und kopieren [könnten].(Quelle)

~ von evolusin - 2009.Juni 11.

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