Kritik an der Bolgna-Kritik

Joachim Enders, Professor für Kernphysik an der TU-Darmstadt, sieht die Kritik an der Bologna Kitik kritisch. In einem Artikel bei SPON verweist er, meiner Meinung nach zurecht, darauf, dass uner dem Vorwand des Bologna Prozesses, schlicht föderale Hochschulreformen umgesetzt würden; oft genug in Form einer Verschlimmbesserung. Sicher müssen sich viele Lehrende diese Kritik gefallen lassen. Der Föderalismus in der BRD ist sicherlich auch keine Hilfe bei er Umsetzug der Ziele. Unabhängig davon muss aber festgehalten werden, dass z.B. 25-30 Std. Workload/Credit Point anstatt 20 Std. wie international üblich, unserer Kultusministerkonferenz zu verdanken ist. Meiner Ansicht nach richtet sich der wesentliche Anteil der Kritik am Bologna-Prozess auch gegen die Umsetzung des selbigen und nicht gegen die Ziele per se.

~ von evolusin - 2009.Juni 10.

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