Regieren könnte so schön sein, …

… wenn da nicht die blöden Bürger wären.

„“Wir haben Kritiker eingeladen, mit uns über ihre Befürchtungen zu reden.“ So führe das Familienministerium derzeit etwa Gespräche mit den Initiatoren der bereits von über 113.000 Surfern unterzeichneten Bundestagspetition gegen das Sperrvorhaben, erläuterte Hoofe [Staatssekretär im Bundesfamilienministerium] gegenüber heise online. Diese würden freilich nichts mehr daran ändern, dass der Gesetzesentwurf schon kommende Woche vom Bundestag beschlossen werden solle. Über recht umfangreiche Änderungen würden die Berichterstatter der großen Koalition in den nächsten Tagen abschließend verhandeln.“ (Quelle)

Bei solcher Ignoranz gegenüber denen, deren gewählter Vertreter man ist, darf man sich über sinkende Wahlbeteiligung nicht wundern. Die demokratischen Möglichkeiten des Internets sollten eigentlich im Interesse der Politik sein. Die Instalation von Onlinepetitionen hätte diesen Verdacht noch unterstützen können. Statt dessen wird weiter daran gearbeitet die Kontrolle über Gesellschaft auszuweiten.

~ von evolusin - 2009.Juni 9.

Eine Antwort to “Regieren könnte so schön sein, …”

  1. […] als demokratische Chance Zum Glück stehe ich mit meiner Einschätzung über Politikverdrossenheit vs. Demokratisierung per Internet nicht alleine da. Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung sagte bei der 8. Jahrestagung des […]

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