Erziehung nach Wolfgang Brezinka

„Erzieherisches Handeln ist also auf Mitmenschen gerichtet; mitmenschliches oder soziales Handeln.“ So ist es zu lesen bei Wolfgang Brezinka. (1974, „Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft“)

Da geh ich mit; besonders der Aspekt des sozialen kann gar nicht genug betont werden. Und wie sieht Hr. Brezinka Erziehung nun? Hier mal eine kurze, bildliche Zusammenfassung:

Erziehung nach BrezinkaAls Definition für Erziehung kommt er zu dem Schluss: „Unter Erziehung werden Handlungen verstanden, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Disposition anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine als wertvoll beurteilten Komponenten zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten.“

Fluch und Segen dieser Definition ist, wie auch Brezinka selbst erkennt, dass sie bei „geringem Inhalt“ einen „großen Umfang“ aufweißt. So lässt sich dieses Modell aber auf ein Feld anwenden, welches formal ähnlich bestellt wird, aber sehr unterschiedliche Früchte trägt.

~ von evolusin - 2009.Juni 2.

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