Linear vs. Netzwerk

Wie ein roter Faden zieht sich ein Thema von meinem ersten Grundschulzeugnis bis hin zu meiner ersten Beurteilung im Berufsleben: Bei Themen/Fächern die mich interessieren sind meine Beteiligung (und meist auch meine Leistung) von überdurchschnittlich hoher Güte. In den anderen Bereichen falle ich bedauerlicher Weise eher durch (kreatives) Stören auf. Meine Bildungslaufbahn verlief dann auch weniger linear, als man sich das vielleicht so wünscht. Latein, Mathe, Physik und andere Naturwissenschaften hatten an diesem Verlauf wesentlichen Einfluß. Was ich in Deutsch, Soziologie, Philosophie oder Religion beizusteuern hatte reichte da leider nicht immer zu Kompensation.

Wie kommt das?

Bloßes Pauken, einfach nur auswendig lernen konnte ich nicht (OK, wollte ich auch nicht). Mein Denken funktioniert assoziativ. Einzelne Begriffe lösen im Gedächtnis Erinnerungen und Bilder von anderen Begriffen aus. So entsteht nach und nach ein dichtes Netzwerk von Informationen, in das ich mich jederzeit fallen lassen kann. Beim erstgenannten linearen Tabellenstudium hingegen falle ich stets durch die Linien, da mir der Halt fehlt.

Für alle denen es genauso geht möchte ich hier die Freeware Mind-Map vorstellen. Der Aufbau dieser Software funktioniert nämlich ebenfalls mit einer Netzstruktur und unterstützt das assoziative Denken.

Das Egebnis kann dann z.B. wie folgt aussehen:

Screenshot Mind-Map Blog

~ von evolusin - 2009.Mai 8.

Eine Antwort to “Linear vs. Netzwerk”

  1. […] gesamtes Denken läuft, ähnlich wie die hier gerne verwendeten und propagierten Mind-Maps, vernetzt und assoziativ […]

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